Gartenarbeit im September 2026
Im September neigt sich der Sommer langsam dem Ende zu und die Tage werden wieder kürzer. Doch keine Sorge, die Gartensaison ist noch nicht vorüber. Tatsächlich wartet eine ganze Menge Gartenarbeit im September, denn Pflanzen und Beete müssen auf den goldenen Herbst vorbereitet werden. Doch im Garten im September kann auch noch geerntet oder sogar neu angepflanzt werden.
Die Kernobsternte beginnt, wenn sich die Früchte leicht lösen lassen. Im Erwerbsgartenbau gibt es zahlreiche Messmethoden, um den optimalen Pflücktermin zu bestimmen.
Im Garten muss einfacher entschieden werden. Als Zeichen für den Beginn der Pflückreife (Baumreife) gilt das erste Abfallen gesunder, nicht "madiger" Früchte. In der Regel lassen sich dann die meisten Früchte durch Drehen mühelos vom Zweig ablösen.
Quelle: Apfelernte – von Fall zu Fall - BKD (kleingarten-bund.de)
Mit dem Duft der Winterastern hält der Herbst endgültig Einzug in die Gärten und protzt dabei noch mal mit voller Farbenpracht.
Winterastern lieben einen Standort in voller Sonne, der jedoch nicht zu exponiert sein sollte. Sie brauchen auch im September noch viel Wasser und Nährstoffe. Ist der Herbst zu trocken, entwickeln sich die Blüten der spät blühenden Astern nicht richtig. Beim Gießen sollten die Blätter möglichst trocken bleiben, um eine Infektion mit Mehltau und anderen Pilzkrankheiten zu vermeiden. Um lange Freude an der Farbenpracht zu garantieren, benötigen hohe Sorten mit unzureichender Standfestigkeit eine Stütze. Winterastern eignen sich gut für den Schnitt und passen zu Sonnenhüten, Phlox, Gräsern, Silberkerze oder Goldrute.
Quelle: Winterastern gründlich wässern - BKD (kleingarten-bund.de)
Stauden im Kleingarten - Die Hauptpflanzzeit naht
Wachsen in Nachbars Garten Pflanzen, die man selbst gern hätte? Dann einfach nachfragen, was dort gedeiht und welche Ansprüche diese Pflanzen stellen. Vielleicht fällt beim Teilen der Stauden sogar etwas ab für den eigenen Garten? Durch Tausch über den Gartenzaun kommt man rasch und preiswert zu einem ansehnlichen Stauden-Bestand, der sogar perfekt an die klimatischen Bedingungen vor Ort angepasst ist. Wenn dann noch ein Standort im Garten gefunden wird, der dem ursprünglichem in nichts nachsteht, kann man sich jetzt schon auf üppige Blütenpracht im kommenden Gartenjahr freuen.
Quelle: Hauptpflanzzeit für Stauden naht - BKD (kleingarten-bund.de)
Chili ernten - wann ist der richtige Zeitpunkt?
Auf Grund der unglaublichen Sortenvielfalt des Chilis kann nur ein Blick auf die Samenpackung helfen, um die Reifezeiten zu erfahren. Dort ist vermerkt, wie lange diese bestimme Chilisorte zum Reifen braucht. Ansonsten lohnt sich ein Blick ins Internet. Dort sind die Reifezeiten der bekanntesten Chilisorten leicht zu finden. Ein wichtiger Indikator, der Auskunft über den Erntezeitpunkt gibt, ist die Farbe des Chilis. Folgende Signale helfen beim Bestimmen des Reifegrades von Chili: Farbwechsel, die Schale wird langsam schrumpelig und zieht sich zusammen, auf Druck gibt das Fruchtfleisch leicht nach, es erscheinen kleine, schwarze Flecken.
Tipp: Bevor Sie alle Chilis ernten, nehmen Sie zunächst nur eine Schote und probieren Sie diese. So können Sie sicher gehen, ob das optimale Aroma und der richtige Schärfegrad für Sie erreicht sind.
Wer kein Gemüse im September anbauen möchte, sollte seine Beete aber trotzdem nicht leer lassen: Sät man Phacelia (Phacelia) aus, vermindert diese nicht nur die Bodenerosion, sondern dient auch noch als natürliche Gründüngung im Herbst. Auch Winterwicke (Vicia villosa) oder Bitterlupine (Lupinus angustifolius) lassen sich als Gründüngung problemlos noch aussäen. Im Ziergarten ist zudem der Zeitpunkt gekommen, zweijährige Blumen wie den Wald-Scheinmohn (Meconopsis cambrica) oder Vergissmeinnicht (Myosotis) auszusäen, damit diese sich im nächsten Jahr in ihrer vollen Pracht zeigen.







